Altbau. Man denkt sofort an Fachwerk, hohe Stuckdecken, ausgetretenen Parkettboden
und Nostalgie. Der Anreiz bestehende Bausubstanz zu erneuern liegt zudem im Werterhalt und in der Vermeidung weitere Landschaften zu versiegeln.
Der Oberbegriff "Bauen im Bestand" gilt für Instandhaltung, Instandsetzung, Sanierung, Modernisierung, Umbau und Erweiterung gleichermaßen, deshalb schauen wir mal genauer hin. Der Begriff Sanierung bezeichnet von seiner lateinischen Wurzel her eine "Heilung".
Was versteht man unter sanieren?
- Erneuerung oder Sicherung angegriffener Bausubstanz
- Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit eines Objektes
- Verbesserung einer bestehenden Immobilie durch bauliche Maßnahmen, insbesondere energetische Sanierung
Nur wenn man weiß was dem "Patienten" fehlt, kann geholfen werden. Deshalb steht vor
jeder Sanierung zuerst eine Bestandsaufnahme und Gebäudeanalyse. Das geschulte Auge
sieht Schwachpunkte, aber auch Potenziale, die in einem Altbau stecken.
Oft weisen Gebäude aus einer Epoche gleiche Charaktere auf (zu kleine Zimmer, feuchte Keller, veraltete Heiztechnik, zu wenig Dämmung udgl.), somit weiß der Architekt, was überholt werden muss, um ein zeitgemäßes Gebäude zu erhalten.
Auf alle Fälle wird nach Ihren persönlichen Wohnvorstellungen und Gestaltungswünschen
ein Konzept ausgearbeitet. Das Ergebnis Ihrer Baumaßnahme sollte die Bewahrung der
Altbauatmosphäre sein und beim Wohnkomfort (Energieverbrauch) Neubauqualitäten
bieten.

